Pressestimmen

 

… seine Erzählungen überzeugen durch ihre Skurrilität und Doppelbödigkeit. Sie stehen in einer Tradition, die von Kafka bis zu Polanski reicht, und haben doch einen eigenen Klang. Oft geht es in ihnen um Sonderlinge und ihre albtraumhaften Konflikte, die aber auch ihre heitere Seite haben. Dass Ruch zwischen den Sprachen und Kulturen lebt, spielt dabei eine grosse Rolle. (Manfred Papst, NZZ am Sonntag)

 

… an Robert Walser fühlt man sich erinnert, wenn man von Letie liest, dem Zwerg, der sich dem Leben versagt, um ungestört Grosses zu denken; Kafka wirft seinen Schatten, der sich im berauschenden Sprachspiel dehnt und verschwimmt. Das Glück fliegt über den Walliseller Bahnhof, grüsst Borges, verwandelt sich in einen Satz von Tschechow und steht wie eine Libelle über dem Wasser für 1,5 Sekunden still – nicht länger als die Gegenwart. (Katharina Knorr, Schweizer Monatshefte)

 

 

Sein Einfallsreichtum scheint kaum zu versiegen und wagt sich in der Story vom Furunkel bis hin zur evolutionsgeschichtlichen Groteske. Dabei bescheren Spiel- und Sprachfreude den Lesenden überraschende Kapriolen. (…) Zweifellos zeigt dieser Autor geistreichen Witz, und ab und zu gibt er ein rasantes Tempo vor. Aber er verblüfft auch mit Tiefsinn, wenn er sich auf die Suche nach dem letzten Wort begibt.  (B. En., NZZ)